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Stimmt dieser Spruch wirklich? Da gibt es Regeln, die man überall
auf der Welt befolgen sollte, wenn einem das nicht möglicherweise
teuer zu stehen kommen soll.
Nicht anders ist es hier auf der Insel und wenn es darum geht, die
Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen, ist man nicht zimperlich.
Für den Betroffenen ist das meist mit einem schmerzhaften Griff
in den Geldbeutel verbunden.
Man tut also gut daran, sich für den Aufenthalt auf der Insel
mit den hier geltenden Bestimmungen vertraut zu machen und sich daran
zu halten, wenn es auch hin und wieder schwer fällt.
Anders als in Deutschland werden zum Beispiel
hier Zonen, in denen Parkverbot oder eingeschränktes Parkverbot gilt, nicht immer
mit Schildern, sondern mit farbigen Markierungen am Randstreifen
gekennzeichnet. So bedeutet eine gelbe Linie „striktes Parkverbot“ und
eine blaue Linie weist auf eine „eingeschränkte Parkmöglichkeit“ hin.
Wer das nicht beachtet, muss mit einer Geldbuße von 90 € rechnen.
Gleiches gilt auch für das „Parken in zweiter Reihe“ oder
auf reservierten Parkflächen.
Wer glaubt, am Lenkrad mit dem Handy telefonieren oder sich nicht
anschnallen zu müssen, kann schon vorsorglich 150 € bereithalten.
Diese Strafe wird auch beim Missachten eines Stopp-Schildes oder
der Vorfahrt fällig.
Und sollte das doch einmal aus Versehen passiert sein, ist Einsicht
eine gute Lösung. Das schont nicht nur die Nerven. Wer sofort
seine Geldbuße bezahlt, hat die Chance, bis zu 30 % der Strafe
zu sparen. Auch das ist hier eine der nicht überall geltenden „Sitten“.
Das Fahren auf der Insel ist durch die geografischen
Gegebenheiten mitunter nicht einfach und bereitet nicht nur den
Besuchern so
manches Problem. Gut fährt man, wenn man sich nicht aus der
Ruhe bringen lässt, selbst wenn sich mal hinter einem eine
Schlange bildet. Machen sie einfach bei der nächsten günstigen
Gelegenheit einen kleinen Stopp, genießen Sie die schöne
Landschaft und lassen diejenigen vorbei, die es eiliger haben.
Und nun: „Gute Fahrt“!
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