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Die
krise als Chance (Ausgabe
01/09) |
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Bei
den Chinesen gibt es für beide Begriffe ein doppeltes Han-ju,
ein Schriftzeichen. Es heißt: Wu-ji und deutet damit die
beiden polaren Gegenhälften einer Krise an, nämlich Bedrohung
und günstige Gelegenheit
Jede Krise ist eine Aufforderung zur Veränderung, sie ist gut,
sie ist notwendig. Jede Krise schafft die Gelegenheit Veränderungen
vorzunehmen und Entscheidungen herbeizuführen.
Leider ist die am häufigsten auftretende geistige Konzentration
der westlichen Industrienationen das Wu, sprich die Angst, die Gefahr!
Zu viele Menschen konzentrieren sich auf negative Dinge. Es ist Ihnen
sicherlich schon einmal aufgefallen. Sie interessieren sich für
ein seltenes Auto, oder einen anderen Gegenstand ihrer Begierde und
plötzlich sehen sie an jeder Ecke dieses Auto. Man könnte
annehmen, dass extra für sie unzählige Autos dieses Typs
vor ihren Augen umherfahren. Dabei handelt es sich nur um die Kraft
der Konzentration, der Gedanken, die unsere Realität formen.
Sie sind fokussiert.
Im Sport kennen sie die Auswirkungen der Konzentration. Zum Erfolg
gehören 30% körperliche Fitness, der Rest ist Mentale Kraft,
Konzentration und vor allem Wille, der Wille zu gewinnen. Die Gedankliche
Ausrichtung ist verantwortlich für Erfolg aber auch Misserfolg.
Worauf sie sich konzentrieren, das ziehen sie an. Bestätigung
für meine Aussage finden sie durch all die Menschen, die regelmäßig
nur über ihre Pechstränen berichten. Auf dem Höhepunkt
einer Krise entscheidet sich, ob der Konflikt zum Verhängnis
wird oder zum Erfolg!
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Gewinnertypen
konzentrieren sich auf das „ji“, die Chance bzw. die
Möglichkeit. Nun hilft es selbstverständlich nicht, wenn
ich nur mein Denken ändere und warte bis die schönen
tollen Sachen eintreffen. Natürlich muss dem Gedanken das
Handeln folgen, sonst ändert sich außer dem Gedanken
gar nichts. Der Großteil der Menschen läuft eher planlos
und fremdbestimmt durch ihr Leben, immer in der Hoffung, dass sich
etwas ändert. Aber Hand aufs Herz, der vorherrschende Gedanke
ist doch, „das wird doch so oder so nichts“, anstatt, „ich
schaffe das, Punkt um! Nun werden sich sogleich die Leser melden
und vortragen, sie stecken in Sachzwängen und hätten
auf die Anderen keinen Einfluss um es ins Positive zu wenden. Ich
gratuliere Ihnen, Sie werden Recht behalten, denn das Gedachte,
gefolgt vom Handeln, bringt die erdachte Wirkung. Hier könnte
nun mein Bericht zu Ende sein, weil sich so oder so nie etwas ändert.
Aber wenn ich nicht genug Beispiele kennen würde, die mir
bisher begegnet sind und die mir zum Teil viel Freude gemacht haben,
dann würde ich hier aufhören. Aber ich glaube eben an
das „ji“. Also mache ich weiter und werde sie ermutigen
es doch noch einmal zu überdenken. Mehr als 95% der Nachrichten
sind negativ, das einzig Positive ist die Werbung, und die ist
gelogen. Wir sind inzwischen derart manipuliert, dass wir förmlich
nach Mord und Totschlag, nach Bombenterror lechzen. Streiten sie
es nicht ab, man hat uns dahin gehend manipuliert, dass die Welt
eben so schlecht ist. Ist sie nicht!!!
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Machen
sie für drei Monate den Fernseher aus, genießen sie
die Natur, die uns La Palma bietet und sie werden feststellen,
außer, dass ihre Seele freier ist, ist nichts passiert. Es
hat sich nichts verändert. Wir werden über das Fernsehen
betäubt und davon abgelenkt eigenständig zu denken und
eigenverantwortlich zu handeln. Betäubte sind leichter zu
lenken.
Haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum
der Gerichtsvollzieher ihnen den Fernseher nicht pfänden darf?
Weil die Gefahr besteht das sie auf eigene Gedanken kommen. Offiziell
ist es das Recht auf Information. Das ich nicht lache! Welche Information
bekommen wir denn wirklich durch die Medien, im Speziellen über
das Fernsehen? Soaps, Spielshows, Verblödungssendungen in denen
sich Personen zum Idioten machen. Und jeder will der Ersten sein.
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Unternehmen
sie den Feldversuch und lassen den Fernseher für drei Monate
aus.
Gehen sie einmal spazieren und konzentrieren sich nur auch die
Geräusche
der Natur, kein Reden, kein MP3 Player. Sie werden sehen, das schafft
positive Energie. Und im Ergebnis werde sie feststellen, die Erde
dreht sich nach wie vor, ihr Freundeskreis ist noch vorhanden und
sie werden eine angenehme Ruhe auf ihrer Seele wahrnehmen. Konzentrieren
sie sich in Zukunft auf das „ji“, glauben sie an sich
und erzählen sie weiter, wie es ihnen ergangen ist. Vielleicht
folgen ihnen weitere Personen und sie erkennen, dass viel mehr möglich
ist, als sie sich vorher zugetraut haben.
In diesem Sinne eine schöne Zeit...
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