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Thema: Endemische Flora: Der Natternkopf
Von Juni bis September findet man die Pflanzen in unterschiedlichen Farben blühend. Die Blüten sind am Anfang zu einem Wickel eingerollt und die Stängel und Blätter der bis zu 80 Zentimeter hohen Pflanzen haben steife Borsten, was sie vor Fressfeinden schützt.
Ihren Namen verdankt die Pflanze dem Aussehen der Blüte, da sie mit dem vorgestreckten gespaltenen Griffel wie der Kopf einer Schlange wirkt. (Der wissenschaftliche Name „Echium vulgae“ geht auf das griechische Wort „echion“ zurück, was „Otter“ oder „Natter“ bedeutet)
In früheren Zeiten wurden die Pflanzen vielfältig als Heilmittel zur Linderung von Entzündungen als Paste und Tee aufbereitet und man glaubte sogar, dass sie bei Schlangenbissen helfen könnten.
Auf La Palma kann man sieben Arten entdecken, von denen nur die „Echium brevirame“ nicht im Bestand gefährdet ist. Andere stehen sogar unter strengem Schutz. Die Nachzucht ist nur über Samen möglich. Die Wurzeln gehen sehr tief in den Boden, um an das Wasser zu gelangen. Wer also glaubt, eine Pflanze umzupflanzen oder als Steckling ziehen zu können, wird bitter enttäuscht werden. Man sollte sie dort stehen lassen, wo sie natürlich gewachsen sind.
 
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Ausgabe:
Nº 07 Sommer 2011

erscheint am:
01.Juni 2011

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