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| Thema: Endemische
Flora: Der Natternkopf |
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Von
Juni bis September findet man die Pflanzen in unterschiedlichen
Farben blühend. Die Blüten sind am Anfang zu einem
Wickel eingerollt und die Stängel und Blätter der
bis zu 80 Zentimeter hohen Pflanzen haben steife Borsten, was sie
vor Fressfeinden schützt.
Ihren Namen verdankt die Pflanze dem Aussehen der Blüte, da
sie mit dem vorgestreckten gespaltenen Griffel wie der Kopf einer
Schlange wirkt. (Der wissenschaftliche Name „Echium vulgae“ geht
auf das griechische Wort „echion“ zurück, was „Otter“ oder „Natter“ bedeutet)
In früheren Zeiten wurden die Pflanzen vielfältig als
Heilmittel zur Linderung von Entzündungen als Paste und Tee
aufbereitet und man glaubte sogar, dass sie bei Schlangenbissen
helfen könnten.
Auf La Palma kann man sieben Arten entdecken, von denen nur die „Echium
brevirame“ nicht im Bestand gefährdet
ist. Andere stehen sogar unter strengem Schutz. Die Nachzucht ist
nur über Samen möglich. Die Wurzeln
gehen sehr tief in den Boden, um an das Wasser zu gelangen. Wer
also glaubt, eine Pflanze umzupflanzen oder als Steckling ziehen
zu können, wird bitter enttäuscht werden. Man
sollte sie dort stehen lassen, wo sie natürlich gewachsen
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