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Er
ist schon ein ganz besonderer Hund, der Podenco. Von mittlerer
Größe, mit schmalem, langgezogenen Kopf, einem eleganten
Windhundkörper, großen Ohren und einer meist rosafarbenen
Nase. Hierzulande sieht man sie in grossen Rudeln durch das Gelände
streifen und manchmal kreuzen sie, leider auch, völlig abgemagert
die Strassen. In Spanien und hier auf den Kanaren ist der Podenco
vor allem als Jagdhund eingesetzt und somit in erster Linie eine
Art Nutztier. Und genauso sind dann auch oft seine Haltungsbedingungen.
Wer hat nicht schon die Pick-Ups mit den Hundekäfigen gesehen,
in denen die Tiere teilweise in großen Gruppen zusammengedrängt
sind. Oft werden die Tiere unter - für uns schwer erträglichen – Bedingungen
gehalten. Und taugen sie nicht, werden sie einfach im Wald zurückgelassen.
Die Wurzeln dieser Hunderasse liegen vermutlich
im alten Ägypten.
Darstellungen aus der Zeit um ca. 3800 - 3600 v.Chr. zeigen einen
stehorigen, ringelschwänzigen, windhundartigen Hund der eine
deutliche Ähnlichkeit zu den heutigen Podencos erkennen läßt.
Antike Seefahrer sollen für seine Verbreitung verantwortlich
gewesen sein und machten die Hunde somit seit jeher zum treuen
Begleiter des Hirtenvolkes auf den Kanaren.
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Die
Auffangstationen stecken voller Hunde, vor allem Podencos, was
in erster Linie daran liegt, dass Tiere oft schon nach wenigen
Jahren von ihren Haltern aussortiert werden, weil sie für
die Jagd nicht oder nicht mehr taugen oder als Zuchthündinnen
ausgedient haben. Ein hartes Schicksal, das schon vor Jahren das
Engagement von Tierschützern herausgefordert hat. Zu diesem
Engagement gehört auch, dass Podencos oft nach Deutschland
vermittelt werden, da es auch dort Liebhaber dieser speziellen
Rasse gibt. Defakto liegt der Schlüssel des Ganzen jedoch
darin, die „Massenproduktion“ dieser Rasse zu unterbinden
und nicht die Verantwortlichkeit von einem zum nächsten zu
schieben. Auf den grösseren Inseln gibt es bereits einige
Gemeinden, in denen die Haltung von Hunden auf maximal 4 Tiere
begrenzt wurde – ein erster Schritt.
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